Max Neumann

 

Erfahrungsbericht, 27.06.2018

 

„Wir passen die Arbeit an unsere Mitarbeiter an. Und bei den Kunden sind unsere ausgefallenen Produkte stets sehr beliebt.“

Heike Fischer, 50

Betriebsleiterin Bärengarten fbb

 

Heike Fischer ist Dipl. Gartenbauingenieurin. Während ihres Studiums jobbte sie in einer WfbM und sammelte erste Gartenbauerfahrungen mit Menschen mit Behinderungen auf einem Demeterhof. Ihre soziale Ader und die Abneigung gegen stundenlanges Ernten von Feldsalat mit polnischen Erntehelfern führten sie nach ihrem Berufseinstieg in der freien Wirtschaft zum Bärengarten fbb nach Frankfurt-Oberrad – in die „grüne Lunge“ der Mainmetropole.

Eva Gries, 28, kam im März 2018 vom Projekt „All inklusiv“ zum Bärengarten. Seit drei Monaten arbeitet sie nun im Betrieb. Ihr Monatspraktikum wurde verlängert, beide Seiten streben eine Übernahme in den Betrieb an. „Frau Gries ist eine sehr umgängliche Person und hat sich gut in das Team eingefunden. Sie hat auch alles mitgemacht – vom Frost über Nieselregen bis hin zu 40 Grad im Gewächshaus.“ Besonders gerne pikiere die Praktikantin im Anzuchthaus mit einer Kollegin Jungpflanzen. „Heute geizt sie erstmals im Glashaus Tomaten aus und zieht sie an Schnüren hoch. Sie macht das sehr gut.“

Als Betriebsleiterin musste Heike Fischer vor 13 Jahren dennoch lernen, mit den Einschränkungen der Menschen umzugehen. „Wir hatten einen Mitarbeiter, der schaffte es nicht, gerade Reihen zu pflanzen. Ich zeigte und erklärte viel – die Reihen wurden nicht gerader.“ Heute werde als Hilfsmittel ein Flies mit Pflanzlöchern eingesetzt und mit Notizzetteln gearbeitet – mit Erfolg. „Die Behinderung ist da und es gilt offen mit ihr umzugehen“, sagt Heike Fischer. 

Jeder leiste im Bärengarten das was er kann. Die Gartenbauingenieurin sieht es als ihre Aufgabe, die Stärken der Menschen zu erkennen, sie zu fördern und freut sich darüber, zu sehen, „wie die Menschen wachsen, sich von Tag zu Tag weiterentwickeln“. „Die Mitarbeiter identifizierten sich mit ihrer Arbeit und wir haben einen guten Zusammenhalt untereinander geschaffen“, erzählt Heike Fischer mit Stolz und ergänzt: „Wichtig sind Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit.“


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Max Neumann

 

Erfahrungsbericht, 12.05.2016

 

„Wir sind offen für die Beschäftigung von Schwerbehinderten.“

Max Neumann

Marktleiter, OBI Markt Offenbach

 

Für den Marktleiter Max Neumann ist eine Schwerbehinderung kein Ausschlusskriterium für die Einstellung eines Bewerbers. Oftmals wurde er positiv überrascht, was die Leistungsfähigkeit schwerbehinderter Menschen betrifft.

Max Neumann beobachtet auf dem Arbeitsmarkt eine stetige Entwicklung im Zusammenhang mit der Integration von schwerbehinderten Arbeitnehmern. Es wurden mehr Unterstützungsmöglichkeiten etabliert, die die Integrationschancen erhöhen. Er selbst ermöglicht schwerbehinderten Auszubildenden, im Rahmen von Praktika Erfahrungen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu sammeln. Es erfreut ihn zu beobachten, wie die motivierten Praktikanten sich im Laufe der Zeit entwickeln. Das gibt ihm ein Stück zurück.
Wenn die Leistungen stimmen, die gestellten Aufgaben erfüllt werden und Personal gesucht wird, kann im Anschluss an ein Praktikum eine Übernahme erfolgen.

„Man muss dann nur noch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.“

Dies war der Fall bei Mustafa Eryildiz, 56 Jahre. Anfang Dezember absolvierte er bei OBI eine Probearbeit und konnte mit seinen Leistungen überzeugen. Mustafa Eryildiz wurde zu Mitte Dezember eingestellt und ist seitdem für das Verräumen der Ware zuständig. „Er taut auf und macht weiterhin große Fortschritte. Die Behinderung merkt man ihm gar nicht an. Seine Aufgaben erfüllt er gewissenhaft und war seit Beschäftigungsbeginn nur einen Tag krank“, erzählt der Marktleiter und fügt hinzu: „Letzte Woche hatte er Geburtstag und brachte Kuchen mit. Es war sehr schön.“

Max Neumann ist die Arbeit auf Augenhöhe sehr wichtig – im Team und mit den Kunden. „Es ist ein Geben und Nehmen und wenn es funktioniert, bekommt man das auch von der Kundschaft widergespiegelt.“

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Richie Okorie

Erfahrungsbericht, 04.11.2015

 

Zwei Schwerbehinderte
in Beschäftigung.
Aus Prinzip und mit Erfolg!“

Richie Okorie, 46
Managing Director, SOROL Equipts Hospitality

„Ich glaube an die Menschen und an ihre Fähigkeiten. Jeder braucht doch eine Herausforderung. Auch Schwerbehinderte“, sagt Richie Okorie, 46 Jahre, Management Director bei SOROL Hospitality Equipts in Dietzenbach.

Seit 6 Jahren beschäftigt der Konstrukteur und Produzent von Servicewagen für Kreuzfahrtschiffe zwei gehörlose Mitarbeiter. „Aus Prinzip und mit Erfolg“, erzählt er mit Stolz.“

Mit zwölf Jahren schickte ihn sein Vater, ein Maschinenbauingenieur in Nigeria, samstags mit seinem Bruder zur Pfadfindergruppe. Wöchentlich besuchten sie ein Heim für schwerbehinderte Kindersoldaten. „Wir haben mit Rollstühlen und Krücken zusammen Fußball gespielt. Die Behinderung war Normalität“, berichtet der ehemalige Hoteldirektor und Vater von zwei Kindern, der seinen Master für Management und Tourismus in der Tasche hat.

Michael Dankerl, 42 Jahre, und vom Beruf Elektriker, ist einer von seinen zwei schwerbehinderten Mitarbeitern. „5 Jahre sortierte er in einem Recyclingzentrum Elektroschrott. Ich bringe Menschen nah ans Produkt, führe sie ans richtige Arbeitsleben heran, übertrage ihnen Verantwortung“. Michael Dankerl ist im Betrieb Experte für Schnittentwicklung und Zuschnitt von Aluminiumprofilen. 7 Tonnen zersägt er jährlich. Seit 6 Jahren.

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